diese Meldung kam eben grad durch NDR Info. Tatsächlich kenne ich einen Tischler, der statt 1700 Euro in Deutschland in Dänemark 2500 Euro verdient. Oder noch mehr, wenn er denn Stunden “kloppt”. Das relativiert sich ein bischen, wenn man die Kosten der doppelten Haushaltsführung rausrechnet.
Aber eins fasziniert mich immer wieder: das unsere Medien und unsere Politiker es erfolgreich schaffen, ein ganz besonders heikles Thema immer wieder auszublenden. Und zwar den Lohndiebstahl durch diesen unseren Staat.
Was meine ich damit? Als selbstständiger habe ich ja das vergnügen, 100% zu wissen, wie sich meine Lohnkosten zusammensetzen.
Nehmen wir mal eine Verkäuferin, die etwa 1200 Euro verdient. Das steht jedenfalls auf ihrem Zettel für Netto da.
Aber dann kommt dieser Staat, und stiehlt davon noch für jeden Konsum die Mehrwertsteuer. Fährt die Verkäuferin dann auch noch Auto, zahlt sie auf die Spritpreise (den reinen Treibstoff) noch mal ca 90 ct pro Liter Steuern.
Und dazu die KFZ Steuer.
Und die Heizkosten auch.
Wenn ich das zusammenrechne, dann bleiben dem Mädel mit Schick echte 700-800 Euro die wirklich für das angeschaffte Gut zu bezahlen sind.
Schauen wir jetzt noch mal zur Einnahmenseite der Verkäuferin: auf die Nettosumme können ja noch mal 50 % Draufgeschlagen werden, die die sog. Lohnnebenkosten sind. (Von oben runter sind das dann genau 33,3 %)- das ist der Arbeitnehmeranteil. Auf den kommt noch mal der Arbeitgeberanteil drauf- Kranken, Renten, Arbeitslosen, Pflege und Berufsgenossenschaftsanteile- summa ca noch mal 40 % auf das Netto, so das die Verkäuferin tatsächlich ca 2500 Euro verdient- zumindest bezahle ich die. und ich bin überzeugt, das sie jeden cent davon wert ist/ sind.
Ist es nicht entlarvent, wenn man dann mal den tatsächlichen Nettolohn ausrechnet? der beträgt bei diesem nun wirklich nicht fürstlichen Gehalt 31,7 %, wenn ich mich nicht verrechne. Rechnet mal 800 Euro von 2500 aus…
Ich glaube, wenn ein Staat den Leuten, die die kleinsten Einkommen haben, so in die Tasche greift, das dieser Staat schon fast zu verachten ist. Mir schwillt immer wieder der Kamm, wenn ich dann besonders die Linken nach dem Staat schreien höre- der ist doch der Grund dafür.
Eine überbordende Bürokratie, die sich selbst am Leben hält und die dafür sorgt, das auch nur Ihresgleichen an die Macht kommt, ist die nicht schon fast diktatorisch zu nennen? Oder wie soll man sonst eine Partei nennen, die im Bundestag und in den Landtagen mit 60 % der Stimmen regiert? Jede kleinster Bürokratieabbau wird in Deustchland im Kein erstickt- siehe die Zahlen des Stat. Landesamtes über die Zahle von Angestellten/ Beamten von bund/ Ländern und Kommunen.
Zum Richtigverstehen: nichts gegen eine funktionierende Verwaltung. Nichts gegen die og berufe, wenn Sie im Frontalbetreib am Bürger sind- doch die versteckten Verwaltungen, die sind es.
Wer dies bestreiten möchte, lege mir einfach mal Listen vor, die das gegenteil beweisen. Ich verweise für meinen Teil auf die einschlägigen Seiten vom Bundestag.de zum Beispiel.